Tipps für das verantwortungsvolle Helfen

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagentren e. V. (bagfa) hat Tipps für ein verantwortungsvolles kontaktarmes Miteinader zusammengestellt. Denn auch für das Ehrenamt gilt in diesen Tagen:

Direkten Kontakt meiden. Wenn Sie bereits ehrenamtlich tätig sind, ist es sinnvoll, per Telefon, WhatsApp oder Skype im Gespräch zu bleiben und regelmäßige Termine für einen Austausch über diese Kanäle zu vereinbaren. Schreiben Sie wieder einmal eine Postkarte oder einen Brief. 

Grundlagen der Hygiene einhalten. Bei jeder Form der Nachbarschaftshilfe ist es wichtig, die Hygieneempfehlungen des Robert-Koch-Instituts einzuhalten: regelmäßig Hände (20 Sekunden lang bei laufendem Wasser) waschen, keine Hände schütteln, zwei Meter Abstand halten, in die Arbeuge oder in ein frisches Taschentuch niesen oder husten, Hände vom Gesicht fernhalten.

Weitere Informationen hat die bagfa auf ihrer Website zusammengestellt. Kontaktreduzierdende Maßnahmen sind wichtig. Werden Sie kreativ, aber bleiben Sie im Austausch. Spenden Sie Trost, sorgen Sie für Abwechslung, werden Sie digital aktiv oder nutzen Sie das Telefon.

Informationen und Hinweise zum Coronavirus in weiteren Sprachen finden Sie auf der Website der landesweiten Koordinierungsstelle der Kommunalen Integrationszentren.

Das Fachgebiet Arbeitssicherheit der Bergischen Universität Wuppertal hat Handlungshilfen für Spontanhelfende und für Organisationen bzw. Behörden, die Spontanhelfende einsetzen möchten, entwickelt. Sie finden sie zum Download auf der Homepage der Arbeitssicherheit der Uni Wuppertal. Dabei geht es um allgemeine Hinweise, aber auch um Hinweise für Einkaufshilfen und Hilfe beim Hunde Ausführen. Hier gibt es auch ein Infoblatt mit Tipps für die seelische Gesundheit von Corona-Helfern.

Versicherungsschutz

Das Land Nordrhein-Westfalen hat für die Ehrenamtlichen eine Landesversicherung (Haftpflicht, Unfallversicherung) abgeschlossen. Diese deckt verschiedene Schäden im ehrenamtlichen Engagement - ausserhalb von Vereinen und Organisationen, die eigene Versicherungen haben. Eine Reihe von Schäden sind aber auch ausgeschlossen: beispielsweise KFZ-Schäden. Infektionen, die nicht in Verbindung mit einem Unfall stehen, fallen in die Zuständigkeit der Krankenversicherungen.

Weitere Informationen

Videotutorial der Coronahilfe Essen

Einkaufshilfe für Risikogruppen

Für Ältere und Vorerkrankte stellt das Coronavirus ein ernstzunehmendes Risiko dar. Um ihnen Gänge in Supermärkte und Apotheken abzunehmen, bieten viele Ehrenamtliche ihre Hilfe an. Dabei sollten ein paar Grundregeln zur Sicherheit und Hygiene beachtet werden. Hier geht zum Video der Kolleginnen und Kollegen aus Essen, die wichtige Tipps zusammengestellt haben.

Helfen in der Nachbarschaft

Nachbarschafts-Challenge der nebenan-Stiftung

Seit dem Ausbreiten des Corona-Virus gibt es ein Welle der Solidarität. Die unmittelbare Unterstützung der eigenen Nachbarn rückt dabei in den Fokus. Die nebenan-Stiftung hat als eine der ersten auf ihrer Website Ausdrucke veröffentlicht, die eine kontaktarme und unkomplizierte Kontaktaufnahme mit Hilfe suchenden Personen erleichtert. Viele weitere Initiativen folgten diesem Beispiel. Auf der Seite sind auch Tipps für die sicherer Nachbarschaftshilfe aufgelistet.

Weitere Informationen und Vorlagen

Weitere Hilfen in der Nachbarschaft

Plattform der Nebenan-Helden

Auch das Team von nebenan-helden.de bietet eine Plattform für Nachbarschaftshilfe. Hier lässt sich unbürokratisch gegenseitige Hilfe organisieren, hier erhalten Sie wichtige Informationen zu den Folgen des Corona-Ausbruchs in der Region, hier finden Sie Kontakt zu Initiativen und die wichtigen öffentlichen Stellen in der Stadt: http://www.nebenan-helden.de