Bildung auf Bestellung zum interkulturellen Ehrenamt

Begleitung von Initiativen und Gruppen in der Geflüchtetenhilfe

Ehrenamtliches Engagement mit und für Neuzugewanderte erfährt derzeit viele Veränderungen. Das Kommunale Integrationszentrum und die FreiwilligenAgentur bieten Initiativen und Gruppen Begleitung in diesen Prozessen an. Ob Sie die Zukunft Ihrer Initiative neu ausloten, die Suche nach Ehrenamtlichen optimieren möchten oder auch die Vernetzung im Stadtteil anstreben – wir entwickeln individuelle Workshops und Fortbildungsangebote für Ihre Bedarfe. Die Kooperation ermöglicht es uns, auf vielseitige fachliche sowie methodische Kompetenzen zurückzugreifen, um Sie im Entwicklungsprozess konstruktiv zu unterstützen. Wenn Sie Interesse an einem individuellen Angebot haben, sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.
Kontakt: Lina Kohl, Mail: Kohl@stadt-muenster.de, Tel.: 02 51 / 4 92 - 55 95

 

Auf Augenhöhe mit Geflüchteten?!

 Verbände, Vereine und Initiativen können individuell Workshop-Termine zu den Themen „Rassismuskritik“ und „Migrationsgesellschaftliche Öffnung“ anfragen. In beiden Formaten geht es um grundlegende, alltägliche Mechanismen von Rassismus, bzw. Haltungen gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund. Dabei werden sowohl strukturelle, als auch individuelle Aspekte beleuchtet. Gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern soll die Brücke zwischen theoretischen Ansätzen und gelebtem Alltag geschlagen werden.
Kontakt: Alina Quasinowski (Kommunales Integrationszentrum), Mail: Quasinowski@stadt-muenster.de, Tel.: 02 51 / 4 92 - 70 89

 

Argumentationshilfen gegen ausgrenzende und rassistische Parolen im Alltag

Im Alltag sehen sich sowohl Geflüchtete als auch jene die sich haupt- oder ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit engagieren häufig mit ausgrenzenden Sprüchen konfrontiert. Welche Möglichkeiten gibt es, auf diskriminierende Parolen zu reagieren? Wie kann eine sachliche Diskussion über Vorurteile gelingen? In dem Workshop sollen praktische Argumentationsstrategien gegen ausgrenzende und rassistische Parolen erprobt werden. Zudem wollen wir uns mit der Frage beschäftigen, was darüber hinaus notwendig ist, um Anfeindungen zu begegnen und das Miteinander „vor Ort“ im positiven Sinne mitzugestalten. Der Workshop umfasst einen zeitlichen Rahmen von vier Stunden und kann ergänzend zu den aufgeführten Angeboten mit mobim vereinbart werden.
Kontakt: Mobile Beratung im Regierungsbezirk Münster. Gegen Rechtsextremismus, für Demokratie (mobim), Mail: kontakt@mobim.info, Tel.: 02 51 / 4 92 - 71 09

 

Informationsangebote des Jobcenters für Geflüchtete

Um den Weg durch den Dschungel der Paragraphen rund um das Thema SGB II ein wenig zu erleichtern, bietet das Jobcenter nach Vereinbarung Veranstaltungen an. Die Angebote sind auch einzeln buchbar.
VORTRAG 1: SGB II Bescheide besser verstehen
In dem Vortrag „Wie lese ich SGB II Bescheide?“ geht es insbesondere darum, wie relevante Inhalte zu den Themen SGB II, einmalige Hilfe, Umzug, Anrechnung des Einkommens zu verstehen sind.
VORTRAG 2:
Aufbau und Zuständigkeiten des Jobcenters In der Veranstaltung wird das Jobcenter mit seinen Funktionen und Verantwortlichkeiten vorgestellt sowie Angebote speziell für  Geflüchtete nähergebracht.
Kontakt: Beata Kanngießer (Migrationsbeauftragte), Mail: kanngiesser@stadt-muenster.de, Tel.: 02 51 / 4 92 - 90 05

 

Aufklärung über politischen Salafismus: Hintergründe und aktuelle Bezüge im deutschen Kontext

Eine Informationsreihe in Kooperation von AFAQ e. V. und dem Polizeipräsidium Münster für jugendliche Neuankömmlinge und interessierte Personen auf Arabisch und Deutsch.
Kontakt: H. Deler Saber (AFAQ e.V.), Mail: info@afaq-verein.de, Tel.: 02 51 / 39 47 58 27