Ehrenamtliche Paten und Mentoren haben ein anspruchsvolles Ehrenamt, besonders wenn es um 1:1-Patenschaften geht. Dann bauen die Paten nämlich enge Beziehungen zu ihrer Patenfamilie oder zu ihrem Patenkind auf. Die Treffen sind regelmäßig und auf lange Zeit angelegt. „Man spricht von Tandems, die so entstehen“, sagt Martina Kreimann von der Freiwilligenagentur Münster. „Familien, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben, tun diese Paten und Mentoren gut, denn so haben sie jemanden, auf den sie sich verlassen können.“

Die Freiwilligenagentur hat die Paten- und Mentorenprojekte, die in Münster nach dem Tandemprinzip arbeiten, an einen Tisch geholt. Über zehn Projekte sind im Netzwerk. Etwa 450 ehrenamtliche Paten und Mentoren sind in den Projekten unterwegs. „Die Ehrenamtlichen verdienen höchste Anerkennung“, betont Kreimann. „Und weil die Paten ein Gewinn sind, letztlich für uns alle in Münster, heißt unser Netzwerk jetzt `Münster gewinnt eins zu eins`.“

Durch gemeinsame Auftritte in der Öffentlichkeit möchten die Paten- und Mentorenprojekte noch stärker auf sich aufmerksam machen, auf ihre Arbeit hinweisen und ganz besonders auch für neue Ehrenamtliche werben. Ob die Paten jungen Müttern helfen, Kinder mit Flucht- oder Migrationshintergrund an die Hand nehmen oder Jugendliche beim Weg in die Arbeitswelt unterstützen – Möglichkeiten, Pate oder Mentor zu werden, gibt es viele, denn nur so gewinnt Münster eins zu eins.

Informationen zu den Paten- und Mentorenprojekten sind im Internet unter www.muenster-gewinnt-eins-zu-eins.de .